Kapitel 3: Der Traum vom gelben König

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snotl
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Re: Kapitel 3: Der Traum vom gelben König

Beitrag von snotl » Fr 6. Aug 2021, 08:45

Endlich runter von diesem Schiff - ein Zwerg der Berge hat auf einem Kahn nichts verloren!
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Judge Fredd
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Re: Kapitel 3: Der Traum vom gelben König

Beitrag von Judge Fredd » Do 12. Aug 2021, 11:53

Lange hatte die ruhige Fahrt ja nicht gedauert. Kaum einen Tag waren die Helden ihrem Ziel näher gekommen, als ihr Schiff von einer razmiranischen Glaubensbarke aufgebracht wurde. Ein Haufen Schläger und Mörder, noch dazu mit offizieller Befugnis, kam an Bord und machte Ärger. Himmelweit versuchte mit Kapitän Agrup die Bedingungen für die Weiterfahrt auszuhandeln, doch der hatte offenbar gar nicht die Absicht die Sellensperling passieren zu lassen.

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Die Mannschaft der Tributeintreiber ging auf seinen Befehl hin zum Angriff über.
Womit diese Flusspiraten allerdings nicht gerechnet hatten waren die wehrhaften Passagiere und was ein schnelles Entern werden sollte, entwickelte sich zu einem verbissenen Kampf auf Leben und Tod. Besonders Hinks Agrup war ein fähiger und gnadenloser Kämpfer der es locker mit Zweien zugleich aufnehmen konnte, doch schlussendlich trugen die Helden den Sieg davon.
Beim durchstöbern der Glaubensbarke, stieß die Gruppe dann auf einen Haufen Rudersklaven im Bauch des Schiffes. 14 verängstigte Männer und Frauen; unterernährt, mit deutlichen Zeichen von Misshandlung. Himmelweit hatte nicht vor sie zurückzulassen, also gab sie den Befehl diese Menschen zu befreien und an Bord zu nehmen. Dann ordnete sie an alles Brauchbare von der Tributeintreiber herüber zu schaffen und das Schiff zu versenken.

An Bord der Sellensperling wurde es nun eng. Doch der Platzmangel war noch das geringste Problem. Die versenkte Barke würde über kurz oder lang jemandem abgehen und Kapitänin Himmelweit wollte so rasch es geht aus razmiranischem Hoheitsgebiet verschwinden, bevor sich die Kameraden vom Hinks Agrup auf die Suche machten. Außerdem war das Schiff beim Kampf beschädigt worden und benötigte dringend fachkundige Reparaturen. Und dann waren da noch die Sklaven, die ja auch irgendwo hin mussten.
Sie nach Razmiran zurück zu bringen kam nicht in Frage, dort hätte sie der Galgen oder schlimmeres erwartet und die Elfen des Kyonin währen wohl kaum gastfreundlicher gewesen.
So steuerte die Gruppe die Flusskönigreiche an. Himmelweit kannte ein großes Zwergen-Dorf namens Vestonia, wo sie ihr Schiff reparieren und die Sklaven von Bord lassen konnte.

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Nach zwei sehr beengten Tagen legte die Sellensperling in Vestonia an. Himmelweit wurde vom Bürgermeister und Tavernenbesitzer Ruadra Achtson empfangen und konnte – mit Reklas Hilfe – die Aufnahme der befreiten Sklaven in eine nahegelegene Menschensiedlung vereinbaren. Der Zwerg war auch bereit das Schiff reparieren zu lassen wollte aber eine Gegenleistung. Nahrung kann in den Flusskönigreichen ein knappes Gut sein und ausgerechnet jetzt ist eine seiner Lieferungen überfällig. Eine ihm sehr liebe Gnomin namens Schula Jarrel hätte vor zwei Tagen mit einer Ladung Lebensmittel und Ale aus Siebentor eintreffen sollen. Achtson bat die Helden, sich auf die Suche nach ihr zu machen um sie – und wenn es geht auch die Ladung – unversehrt zu ihm zu bringen.

Auf einem vom Zwerg zur Verfügung gestellten Kielboot segelten die Helden einen Seitenarm des West-Sellen – die Wile – hinauf um die verschwundene Grille zu suchen.
In dem trüben, mit Wasserpflanzen überwucherten Gewässer fanden sie auch tatsächlich etwas, doch die Gnomin war es nicht.

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Viel ist geschehen, viel habt ihr erfahren

IRA: 41.975 + 3000 = 44.975
REKLAS: 48.108 + 3000 = 51.108
FAUTRIX: 41.893 + 3000 =44.893
HAGEN: 41.766
MURTAZZA: 25.000
BÖRS: 35.000 + 3000 = 38.000

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Re: Kapitel 3: Der Traum vom gelben König

Beitrag von Judge Fredd » Mi 18. Aug 2021, 02:04

Als sich das Getümmel der Schlacht endlich gelegt hatte, blickten die Helden erschöpft um sich. Zu ihren Füßen lagen die erschlagenen und verbrannten Körper ihrer Angreifer. Grimmige Kämpfer angeführt von einem Seltsamen Wesen, das nur auf den ersten Blick menschlich wirkte.

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Kapitän Vadrack hielt seinen Dreizack selbst im Tod noch umklammert und als sich Reklas hinab beugte um ihn mit großer Mühe aus dessen Hand zu lösen, blickte er sich immer wieder nervös um. Er wollte nicht überrascht werden sollte das furchtbare Wesen zurückkehren, welches an der Seite der Gegner gekämpft, und sowohl Hagen als auch Börs getötet hatte. Gerade als er seine Befürchtung fertig gedacht hatte, fiel dem Arkanisten etwas anderes auf, dass ihn ruckartig wieder in die Höhe schnellen ließ. Wo waren die Körper seiner Freunde?
Vor kurzem noch hatte er die Beiden an Deck zusammen brechen sehen, war dann aber sehr damit beschäftigt gewesen selbst am Leben zu bleiben und nun konnte er sie nicht mehr ausmachen.
Reklas benötigte ein paar Sekunden um seinen Herzschlag wieder zu beruhigen. Bei all der Aufregung hatte er für einen Moment vergessen, dass er immer noch in den Traumlanden war. Seine Freunde waren, durch ihren Tod im Kampf, vermutlich einfach aufgewacht und somit in Sicherheit. So funktioniert das doch oder?

Fautrix hatte inzwischen mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Dieses komische Schiff mit den roten Segeln war irgendwie lebendig – und es hatte seinen eignen Willen.

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Immer wieder bäumte es sich auf und schlug gegen die Wand der Sellensperling. Der Tod seines Kapitäns schien es wütend gemacht zu haben.
Der Druide musste all seinen Willen aufbieten um die Blutwind unter seine Kontrolle zu zwingen und sie davon abzuhalten das andere Schiff gegen einen Felsen zu drängen, ein Loch in den Rumpf zu schlagen oder es auf eine andere Weise kentern zu lassen. Nach all den überstandenen Strapazen hatte er nicht vor in diesem seltsamen Fluss zu ersaufen.
Außerdem wollte er sehen ob sich nicht etwas Lohnendes finde ließe. Kriegsbeute zu nehmen gehört ja schließlich zum guten Ton. Oder nicht?

Hagen und Börs erwachten fast zeitgleich, ziemlich heftig, im Kellerraum der Taverne. Der Krieger hätte beinahe den Tisch umgestoßen, auf dem er eingeschlafen war. Unbewusst wanderte seine Hand sofort zum Griff seines Schwertes. Er war schon öfters in seinen Träumen gestorben, aber dieses Mal hatte es sich so real angefühlt. Diese Traumreisen waren ihm von Anfang an suspekt gewesen.

Der Schamane hingen wagte es kaum sich zu bewegen. Wo war er? Was war da gerade geschehen? Wieso wollten ihm eigentlich immer alle ans Leder? Wäre er doch bloß in seiner kleinen Hütte geblieben. Das Herz schlug ihm immer noch bis zu Hals, beruhigte sich aber etwas, als er die vertrauten Klauen von Wohoo auf seiner Schulter spürte. „Ach, kleine Eule.“ dachte er sich. „Ich könnte es mir nie verzeihen wenn dir etwas zustößt.“

Ihr habt eine schwierige Traumqueste erfolgreich hinter euch gebracht. Das muss belohnt werden

IRA: 44.975 + 700 = 45.675
REKLAS: 51.108 + 6400 = 57.508
FAUTRIX: 44.893 + 6400 =51.293
HAGEN: 41.766 + 6400 = 48.166
MURTAZZA: 25.000
BÖRS: 38.000 + 6000 = 44.000

PS: Die Auswirkungen des Todes in den Traumlanden von Börs und Hagen besprechen wir beim nächsten Treffen. Ich muss da mal ein bisschen lesen. :twisted:

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Re: Kapitel 3: Der Traum vom gelben König

Beitrag von Loki » Mi 18. Aug 2021, 23:15

Das war ein superspannender Abend und ich hab nicht mehr geglaubt, dass wir das noch schaffen!
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Re: Kapitel 3: Der Traum vom gelben König

Beitrag von Judge Fredd » Do 19. Aug 2021, 10:07

Ach, gebt mir bitte Bescheid welche Traumqueste ihr als nächstes machen wollt.

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Re: Kapitel 3: Der Traum vom gelben König

Beitrag von snotl » Do 19. Aug 2021, 16:00

Judge Fredd hat geschrieben: Mi 18. Aug 2021, 02:04 Außerdem wollte er sehen ob sich nicht etwas Lohnendes finde ließe. Kriegsbeute zu nehmen gehört ja schließlich zum guten Ton. Oder nicht?
Zu dem Hut passen doch noch ausgefallene Schuhe, oder auch ein Goldzahn würde zu dem Piratenoutfit passen!

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Eine ganz tolle Partie, vielen Dank an unseren Spielleiter.
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Re: Kapitel 3: Der Traum vom gelben König

Beitrag von Loki » Do 19. Aug 2021, 20:26

Ich hab keine besondere Präferenz und schlag deshalb einfach "Schädel eines hochadeligen Ghuls" vor.
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Re: Kapitel 3: Der Traum vom gelben König

Beitrag von Judge Fredd » So 12. Sep 2021, 11:16

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Reklas konnte den Schrecken der vergangenen Minuten nur langsam abschütteln. Was war hier gerade geschehen? War er wirklich gerade noch so Pharasmes Gericht entkommen?
Die Bestie, die aus den Wäldern hinter dem Dörfchen gekommen war, lag zuckend auf dem Strohdach eines nahen Gebäudes und röchelte ihre letzten Atemzüge. Obwohl das Licht in ihren Augen erlosch konnte der Magier immer noch den unbändigen Hass dahinter spüren. Das letzte, krampfartige Schließen der ledrigen Klauen ließ unvermittelt einen schmerzhaften Blitz durch Reklas Brust fahren und er sank auf die Knie. Wieder kam ihm das schreckliche Bild ins Gedächtnis, als sich die Krallen in seinen Leib gruben und dann diesen furchtbare reißende Geräusch seines eigenen Fleisches, bevor er das Bewusstsein verloren hatte. Unvermittelt sah er sich nach Börs um.

Der alte Kauz war in den letzten Tagen noch seltsamer geworden, als er ohnehin schon war, aber er hatte Reklas gerettet. Der Schamane hatte in der Stunde höchster Not sein Misstrauen überwinden können und war seinen Kameraden zu Hilfe geeilt.
Während die Dorfbewohner noch wie aufgeschreckte Hühner durcheinander rannten, tanzte Börs bereits um den Kadaver der Bestie und besang sie – von WooHoo nach Leibeskräften unterstützt – mit Spottliedern.

Als Rekls so gedankenverloren vor sich hin starrte, trat Hagen in sein Blickfeld und reichte ihm die Hand. Mit einem kräftigen Zug half der Krieger seinem Freund auf die Beine. Auch er hatte vom Kampf etliche Schrammen vorzuweisen und hinkte etwas – wohl die Folge des Sturzes – dennoch verzog er seinen Mund zu einem gequälten Lächeln.
„Verdammt zähes Biest.“ presste Hagen zwischen den Zähnen hervor.
„Das kannst du laut sagen“ antwortete Reklas und richtete seinen Blick wieder auf die tote Bestie.
Da klatschte der Krieger seine Hand so fest auf die Schulter des Arkanisten, dass sich dieser sich beinahe wieder hin gesetzt hätte. „Ich meine dich, du verdammte Hundesohn.“ platzte es aus ihm heraus, gefolgt von einem rauen Lachen. „Bei Gorums eisernem Bart, ich dachte schon es wäre um dich geschehen, aber dich sollte man nicht so schnell abschreiben, nicht wahr.“
Reklas nickte und rieb sich seine nun schmerzende Schulter. „Ich hoffe es. Los, vergewissern wir uns, dass dieses Vieh wirklich tot ist und dann schauen wir ob irgendwer im Dorf Hilfe benötigt.“

Die Kämpfe und Nachforschungen der letzten Tage waren sehr lehrreich.

IRA: 45.675 + 960 = 46.635
REKLAS: 57.508 + 4159 = 61.667
FAUTRIX: 51.293
HAGEN: 48.166 + 4159 = 52.325
MURTAZZA: 25.000
BÖRS: 44.000 + 4159 = 48.159

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Re: Kapitel 3: Der Traum vom gelben König

Beitrag von Loki » Di 14. Sep 2021, 21:35

... die waren lehrreich; insbesondere was die potentielle Endlichkeit des eigenen "Seins" betrifft, grübelt Reklas :?
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Re: Kapitel 3: Der Traum vom gelben König

Beitrag von Mampfax » Fr 17. Sep 2021, 03:19

Börs war echt erstaunt über den Kampf mit dem grässlichen Viech: "Wie kann es sein, dass ein so prächtiges Wesen wie ein Greif so nutzlos sein kann?"

Selbst Woohoo spottete über das von Börs beschworene Wesen: "Börs, der Greif hat genauso viel im Kampf bewirkt wie ich!" (für alle Anderen war nur "Hoooo, hooooo" zu hören)

"Nicht einmal selbst beschworenen Wesen kann man vertrauen", murmelte der unbewusste Schamane. "Es wird Zeit selbst die Sachen in die eigenen Hände zu nehmen". Seine Hände begannen rot und heiß zu glühen und wenn man ihm direkt in die Augen gesehen hätte, hätte man schwören können, dass da kleine Flammen loderten.

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Re: Kapitel 3: Der Traum vom gelben König

Beitrag von Judge Fredd » Fr 17. Sep 2021, 07:24

Uhh! Wer traut sich und reicht dem alten Mann die Hand zum Gruß. 😁

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Re: Kapitel 3: Der Traum vom gelben König

Beitrag von Rotfuchs » Fr 17. Sep 2021, 09:37

Ich habe das Gefühl, dass ich da ganz viel Abenteuer verpasse ...
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Re: Kapitel 3: Der Traum vom gelben König

Beitrag von Judge Fredd » Sa 18. Sep 2021, 18:52

Murtazza geht uns allen ab. Komm doch am Dienstag für eine Runde vorbei.

Ach und gebt bescheid wo ihr als nächstes hin wollt.

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Re: Kapitel 3: Der Traum vom gelben König

Beitrag von Judge Fredd » So 19. Sep 2021, 13:29

Als Hagen an die letzten Stunden zurück dachte, drehte sich ihm vor Furcht beinahe der Magen um. All die Zeit hatte er seine Nerven eisern unter Kontrolle gehabt – so wie es ihn die Zwerge gelehrt hatten – doch als er nun alleine auf der Knochenplaza der Ghulnekropole stand konnte er seinen Händen und Knien das Zittern nicht mehr verwehren.
Rings um ihn türmten sich Berge alter staubiger Knochen zu richtigen Dünen auf und in den letzten Minuten hatten die Helden noch ein paar frische dazu gefügt. In Mitten der ganzen Szene stand das Mausoleum Narbkrim Vosts und das gemeißelte Antlitz des Ghulfürsten blickte überheblich auf alles herab.

Der Krieger hatte mit vielem gerechnet, als er sich auf diese Traumqueste begeben hatte, aber sicher nicht damit auf einem Altar von den Untoten angebetet zu werden, eine Übereinkunft mit ihrem Anführer zu schließen und schließlich mit ihnen in die Schlacht zu marschieren.
Doch im Nachhinein betrachtet war das wahrscheinlich die klügere Wahl gewesen. Der Lengghul Wilkins war sicher ein durchtriebener, berechnender Bastard, aber er hatte Wort gehalten und seine Armee war doch beachtlich. Zu groß um es mit ihr aufzunehmen.

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So hatten die Helden sich schließlich überreden lassen das Heer aus Zähnen und Klauen zur verlassenen Nekropole zu begleiten und sich selbst in den Kampf gegen die neuen Bewohner und alten Wächter der Stadt zu stürzen.

Die Gugs waren mächtige Gegner, aber schließlich gab die Knochenplaza ihre Schätze preis und der Schädel von Narbkrim Vost konnte geborgen werden. Das nicht alle Ghule damit einverstanden waren, dass das Grab ihres Fürsten geplündert wurde war verständlich, änderte aber wenig am Ausgang des Abenteuers.

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Hagen war der letzte, dem das Aufwachen gelang. Und während er seinen Geist sammelte um sich wieder in die wache Welt zu begeben hörte er aus den Gebäuden ringsum raues Jubelgeschrei aus vielen Kehlen. Die Armee hatte ihre Stadt zurückerobert. Noch einmal hob der Krieger den Blick und sah zum Relief des Fürsten auf welches für ewige Zeiten in bosaft-süffisantem Grinsen erstarrt war. Die Hundeartige Schnauze und die spitzen Ohren erinnerten ihn an das Gesicht von Wilkins dem Heerführer und mit einem Mal war es so als blicke dieser von oben herab.
„Dir ist das alles gleichgültig, nicht wahr?“ dachte Hagen. „Hier liegen deine Feinde wie deine Freunde im Staub und es kümmert dich nicht. Menschen plündern das Grabmal deiner Vorfahren und du weißt ihnen noch den Weg. Genau wie Graf Lowls. Solange es deinen Zielen dient bist du bereit alles und jeden zu opfern. Grafen, Könige Heerführer – egal. Menschen oder Ghule – alles gleich. Macht will mehr Macht.“
Kopfschüttelnd wandte sich der Krieger ab und konzentrierte sich darauf wieder in seinen materiellen Körper zurückzukehren.


Wieder einmal habt ihr an Kraft und Erfahrung zugelegt.

IRA: 46.635
REKLAS: 61.667 + 10.133 = 71.800
FAUTRIX: 51.293
HAGEN: 52.325 + 10.133 = 62.458
MURTAZZA: 25.000
BÖRS: 48.159 + 10.133 = 58.292

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Re: Kapitel 3: Der Traum vom gelben König

Beitrag von Loki » So 19. Sep 2021, 19:57

Puh, das war wieder was :clap:

Ich wär für den Siegelring des Burggrafen
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