Spielbalance - Quo vadis 40k?

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snotl
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Re: Spielbalance - Quo vadis 40k?

Beitrag von snotl » Mi 20. Apr 2016, 16:33

Ich habe mittlerweile in einigen Foren gelesen, dass die Warhammer 40K Turnierszene weltweit stark zurückgeht. Ich glaube zwar nicht, dass unser Verein repräsentativ für diesen Rückgang ist, es interessiert mich aber doch, ob andere Spielsysteme diese Lücke schließen. Immerhin hat GW noch immer den wirklichen Marktvorteil, dass es Lokale gibt, wo man das Produkt exklusiv erwerben kann. Nebenbei finde ich, dass ein Lokal auf der Mariahilferstr. wirklich eine sehr gute Geschäftsadresse mit viel Laufkundschaft sein kann.

Hat einer von euch aus der Vergangenheit Kontakte zu GW-Mitarbeitern/Verkäufern. Mich würde wirklich deren Meinung interessieren, wie sie es sehen. Es kann durchaus sein, dass viele Neueinsteiger mit 40K wieder anfangen und es an unserem Verein vorbeigeht.
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Re: Spielbalance - Quo vadis 40k?

Beitrag von troubleshooter » Mi 20. Apr 2016, 17:05

du wirst glaub ich keinen aktive gw-mitarbeiter finden der nicht einen maulkorb vom unternehmen verpasst bekommen hat.
ehemalige mitarbeiter kenn ich zwei, aber maximal facebook-kontakt, ein Herrn Alex (ehemaliger verkäufer aus der spielerei, hat eine zeit lang bei gw1 gearbeitet) und Herrn Markus (familiennamen schreibe ich aus gründen der anonymität nicht) (seines zeichens musiker).
wenn du mal mit einem storemanager reden/schreiben willst, kannst du am besten Herrn Gerd (Warhammer Linz) kontaktieren, mit schönen grüßen von seinem lieblings tori. frischer store, erst voriges jahr gegründet. Er war früher mein w40k spielpartner bis es ihn nach linz verschlagen hat. Ich glaube da bekommst du die "besten" infos aber "ohne gewähr" und "ohne namen", da ich glaube, dass die sheriffs von nottingham überall sind.
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Re: Spielbalance - Quo vadis 40k?

Beitrag von Vindicator » Mi 20. Apr 2016, 19:46

Ich möchte nicht schwarz malen, aber ich denke das sie nicht mehr all zu lange auf ihre alten Erfolge bauen können.

Viele Spieler, die ich aus GW Stores von früher kannte, spielen jetzt zB Infinity - hatten auch den ein oder anderen Besuch auf der GO.

Kommt ein neuer Magic Block raus - und die Otto Bauer Gasse ist eine Nebengasse bei der MH - sperrt das Geschäft eine Stunde früher auf und es warten 20 Leute davor.

Am Samstag wenn die neuen GW Artikel rauskommen, ist das Geschäft leer - beim Release von AoS bin ich extra früher hin um mir einen WD zu sichern - vllt waren 5 andere Kunden da.

Andere Spielegeschäfte, fahren ihren GW Support immer weiter runter. Die GW Stores selbst sind eigentlich nur noch Mail Order Stores.
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Re: Spielbalance - Quo vadis 40k?

Beitrag von Rotfuchs » Di 14. Jun 2016, 20:40

Da bin ich im Netz doch glatt über ein kurzes Video gestolpert, das nicht unbedingt das Thema Spielbalance anspricht, aber dennoch einen Blick hinter (?) die Kulissen von Games Workshop wirft. Nicht uninteressant:

https://www.youtube.com/watch?v=GOVrmfXolQg
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Re: Spielbalance - Quo vadis 40k?

Beitrag von Hexer » Mi 15. Jun 2016, 14:28

Nicht uninteressant.
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Re: Spielbalance - Quo vadis 40k?

Beitrag von Rotfuchs » So 23. Apr 2017, 19:06

Hallo Freunde!

Es wird wieder einmal Zeit für einen Eintrag zum Quo Vadis 40k:

Die neue Edition von 40k steht uns im Herbst 2017 ins Haus und man darf gespannt sein, ob sie die große Erneuerung werden wird, die GW bewirbt. Immerhin ist vom besten 40k aller Zeiten die Rede. Und als man angekündigt hat, dass es in Zukunft keine Codices geben wird, war ich überrascht und widerlegt. Ich hatte zum Beispiel nicht erwartet, dass man auf das einfache Geld aus dem Bücherverkauf verzichten würde, oder dass es vorab eine (nicht zu ernst gemeinte) FAQ zur neuen Edi gäbe. Es gibt also Grund zur Hoffnung, dass wirklich eine ordentliche Neuauflage ins Haus steht und kein weiteres AOS-Gemurkse (was dieses Betrifft kann ich leider verbal nicht neutral bleiben). Man sollte GW und dem neuen 40k eine ehrliche Chance geben. Dass jetzt deutlich mehr auf die Wünsche der Kundschaft und Spieler eingegangen wird, zumindest das hat man in der letzten Zeit deutlich bemerken können.

Ein Blick auf die eigens für den Neustart angelegte 40k-HP könnte für alle Weltraumwulpertinger interessant sein:
:arrow: https://warhammer40000.com/

Sollte aber doch etwas schief gehen, dann gibt es auch ein paar Alternativen, die ich an dieser Stelle einfach einmal vorstellen möchte. Vielleicht interessiert ihr euch ja dafür und möglicherweise ist für manchen Wulpertinger auch etwas Neues dabei:

1. WARPATH
Der freche 40k-Klon der Firma Mantic, die bereits mit KOW ein sehr gutes Spielsystem etabliert hat, welches bei uns im Verein ja bereits sehr beliebt ist und gespielt wird.
:arrow: http://www.manticgames.com/mantic-shop/warpath.html

2. FALLEN FRONTIERS
Ein Produkt aus Spanien, das bereits einen Neustart hinter sich hat und sich durch einen "realistischen" Erzählhintergrund (Das Video auf der HP sollte man sich wirklich ansehen!), eine eigene Initiativeregelung und ein besonderes Heldensystem, das keine übermenschlichen Hulks beinhaltet, sondern die Tupps stärkt, auszeichnet. Es soll vom Spielgefühl recht nahe an 40k sein.
:arrow: http://www.fallenfrontiers.com/home.html

3. GRIMMDARK FUTUR
Eine stark abgespeckte Version von 40k, die von Leute aus der Gemeinschaft entwickelt worden ist und vor allem schnelle und besser balancierte Spiele verspricht. Angeblich ist es: "Schnell gelernt - aber nicht so schnell gemeistert"
:arrow: https://onepagerules.com/portfolio/grimdark-future/

4. WARZONE RESURRECTION
Ein Spiel, das einen eigenen Hintergrund hat, der mit 40k zumindest einen Umstand gemein hat: Nämlich, dass die Menschheit zersplittert ist und von allen Seiten durch diverses krankes Zeug bedrängt, ums nackte Überleben und nebenbei noch in Koopertionen gegen sich selbst kämpft. Fesch. Eine Auffälligkeit ist, dass W20-Würfel das Rückgrad der Spielmechanik sind, was eine größere Feinheit bei de Balance der Einheitentypen ermöglicht.
:arrow: http://warzone.prodosgames.com/

Die Liste an Alternativen ist noch nicht vollständig und wir vielleicht bei Gelegenheit ergänzt und auch das 40. Jahrtausend sollte noch nicht abgeschrieben werden. Ich stelle aber zumindest für mich (recht erfreut) fest, dass sich im Zukunftsgenre des Tabletop neben den Skirmishergefechten von Infinity doch auch wieder etwas im Schlachten-Maßstab tut. ;)
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Re: Spielbalance - Quo vadis 40k?

Beitrag von snotl » Mo 24. Apr 2017, 07:55

Danke für die Zusammenfassung, für mich ist es besonders wichtig, dass ich meine bestehenden 40K Modelle für das System verwenden kann. Es kann natürlich sein, dass ich das eine oder andere Modell eines anderen Herstellers kaufe, doch der Fokus sollte darauf liegen, dass ich meine alten Maxerln wieder verwenden kann.

Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn GW es schafft das vermurkste 40K System wieder spielbar zu machen. Ich spiele 40K ja mittlerweile über 20 Jahre und muss leider feststellen, dass sie sich mit der Einführung von Fliegern, monströsen Kreaturen und den Formationen in eine Sackgasse manövriert haben - da kann ein Neustart eigentlich nur gut tun. Ich bin schon sehr gespannt und freu mich auf ein Testspiel.

Sollte es mit 40K nichts werden, schau ich mir auf jeden Fall den Mantic Clon an - die haben mit Kings of War schon bewiesen, dass sie erfolgreich "und frech" ein System kopieren und die Regeln verbessern können.
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Re: Spielbalance - Quo vadis 40k?

Beitrag von Steve71 » Mo 24. Apr 2017, 12:29

Es kann doch nur mehr besser werden :roll: mit Warpath wäre ich auch dabei, da sind die Regeln nicht schlecht. Wichtig wäre, das die Figuren genutzt werden können wir bisher, und GW muss endlich mal wieder was gescheites auf den Markt bringen, sonst werden die letzten Spieler auch auf GW Pfeifen
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Re: Spielbalance - Quo vadis 40k?

Beitrag von Loki » Di 25. Apr 2017, 13:42

Lassen wir uns überraschen ;-)

Ich rechne mit einer ähnlichen Situation wie bei AOS, leider - oder (optimistischer): das neue 40k entspricht 9th Age und Warpath entspricht KOW.
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Re: Spielbalance - Quo vadis 40k?

Beitrag von snotl » Di 10. Jul 2018, 10:25

Liebe Wulpertinger 40K Fans,
die Fortsetzung von Quo vadis 40K ist auf unserem Blog online gegangen.

http://blog.wulpertinger.at/quo-vadis-40k-die-zweite

Ich bin auf eure Meinungen gespannt - lasst und das hier im Forum diskutieren:
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Re: Spielbalance - Quo vadis 40k?

Beitrag von Rotfuchs » Di 10. Jul 2018, 21:35

Ich habe den Blogbeitrag vor deinem Forumsbeitrag gefunden, weswegen meine Antwort im Blog zu finden ist ;) Ich bin aber auch sehr gespannt, was die restlichen Wulpertinger meinen :D
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Re: Spielbalance - Quo vadis 40k?

Beitrag von snotl » Mi 11. Jul 2018, 07:36

Und hier dein Beitrag:
Ein interessanter Beitrag und man erkennt, dass 40k nicht umsonst der Gigant unter den Tabletopsystemen ist. Wenn ich alleine daran denke, wie viel alleine schon im Umfeld unseres Vereins darüber geschrieben worden ist, wird erkennbar, wie viel Zeit diesem Bereich des Tabletophobbies gewidmet wird. Das Spektrum an Spielern reicht oft von himmelhoch jauchzender Begeisterung für das 40k-Spielsystem, bis hin zu abgrundtiefer Ablehnung. Beide Extreme sind nicht berechtigt. Ich halte zwar die 8. Edition in der Tat für das bisher beste 40k-Regelwerk, denke aber, dass man noch weitere Verbesserungen machen muss. Mal sehen, was die 9. Edition in der Zukunft bringen wird.

Spielt es sich schneller?
Ja; ein wenig schneller als die letzten beiden Editionen, eine Partie dauert aber noch immer durchschnittlich drei Stunden. Kurze und knackige Spiele gehen nicht, ein Halbtag ist schon notwenidig, wenn man gemütlich spielen will.

Ist es ein dynamischeres Spiel?
Ja! Es gibt nun mehr Bewegung auf dem Spielfeld. Fahrzeuge sind nicht mehr dazu verdammt, unbewegliche Bunker zu sein, die man nicht bewegen will. Die Möglichkeit, dass Schocktruppen nach dem Eintreffen angreifen dürfen, hat zur Dynamik am Spieltisch auch viel beigetragen. Die Missionsziele erfordern außerdem bewegliche Armeen. Wer sich nur einigelt, gewinnt kein Spiel. Ich habe schon ein paar Spielberichte gesehen, in denen sogar die klassische Ballerburg (Imperiale Armee), erfolgreich vorrückt und flankiert. Da ich statische Beschussarmeen ohnehin für leangweilig halte, denke ich, dass solche Armeen dadurch auch viel Interessanter für die Spieler werden.

Panzer?
Da muss ich nicht viel sagen: Diese Fahrzteugregeln halte ich für eine gelungene Verbesserung, an der ich nicht rumraunzen kann.

Wie ausgeglichen ist die 8. Edition?
Ich gebe dazu ein Beispiel aus dem letzten Turnier in Wiener Neustadt: Ich spielte mit meiner 0815-Blood Angels-Liste sowohl gegen die Deathguard, als auch gegen eine reine Primaris-Liste.
Bei der Seuchenlegion war Mortarion mit von der Partie und ich dachte mir am Anfang, dass das eine ziemlich aussichtslose Partie werden wüde. Da lag ich aber falsch: Es wurde ein sehr spannendes, lustiges und für mich am Ende sogar knapp siegreiches Spiel. Ich ignorierte den Dämonenpatriarchen fast vollständig und hielt von ihm so gut ich konnte Abstand. Gleichzeitig bemühte ich mich, die verwundbarere Masse der Armee (Chaoskultisten) zu massakrieren und es der Chaosarmee schwierig zu machen, Punkte zu halten. Ich selber war mobiler und konnte mehr Missionsziele erreichen. Ein richtig spannendes 40k-Spiel, in dem Mortarion nie wirklich fehl am Platze wirkte. Er dominierte zwar immer sein direktes Umfeld, war aber kein Spielbrecher.
Danach spielte ich gegen die allseits bekannte Primariskombination aus zwei Repulsorpanzern, mehreren Trupps mit Hellblaster-Plasmawerfern und der Rundumwiederholblase aus Charakteren (Captain-Trefferwürfe, Leutnant-Verwundungswürfe, Standartenträger-Todesattacken). Ich wurde ausradiert, ohne dass ich etwas dagegen hätte unternehmen können. Das Ernüchternde dabei war allerdings, dass dieser Ausgang schon vor Beginn des Spiels sowohl meinem Mitspieler als auch mehreren anderen Turnierteilnehmern klar war. Diese Primarisliste wurde richtigerweise von anderen Anwesenden schon vor der Aufstellung als „logische Siegerliste“ bezeichnet.

Meine Conclusio: Auch in dieser Edition ist es möglich, Killerlisten zu basteln. Die Primarchen müssen dabei aber nicht unbedingt der aussschlaggebende Faktor sein. Ein wirklich ausgeglichenes Spiel ermöglicht die 8. Edition auch noch nicht, das Regelwerk hat sich in diese Richtung aber schon deutlich verbessert.

Ist das moderne 40k für die Wulpertinger turniertauglich?
Ich bin mir da nicht ganz sicher. Dein Vorschlag mit einem kleinen „Testturnier“ mit niedriger Punktezahl, Einschränkungen beim Listenaufbau und einem Missionszielfokus könnte uns aber zumindest einmal zu einem Feldtest führen =)
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Re: Spielbalance - Quo vadis 40k?

Beitrag von snotl » Mi 11. Jul 2018, 07:45

Deinen Punkt mit den Wiederholungsblasen will ich gerne aufgreifen. Gerade diese sind meiner Meinung nach für Fernkampfarmeen sehr stark. Ein Dämonenprinz des Nurgle neben 3 Panzern, welche dann Trefferwürfel von 1 wiederholen? Das ist wirklich unglaublich stark. Bei Nahkampfarmeen fällt es glaube ich weniger ins Gewicht, da man selten mit 2+ Trupps in den gleichen Nahkampf führt und normalerweise nur wenige Einheiten davon profitieren.

Was ist denn eigentlich eure Meinung zu der Psi-Phase? Diese war ursprünglich eine der Gründe warum mir die letzte Edition nicht mehr gefallen hat, da es den Spielablauf nur unnötig verlängert hat. Es konnte schon vorkommen, dass diese Phase bei der imperialen Armee mehr als 45min dauerte , da viele billige Psioniker am Tisch waren.

Was mir auf jeden Fall positiv auffällt ist, dass die Phase wesentlich schneller ist und oft von den Regeln wie eine "erweiterte Schussattacke" mit Sonderregeln gehandhabt wird. Den übermächtigen Schmetterschlag "Smite" mal ausgenommen finde ich die Phase gelungen. Die Frage die sich mir aufwirft ist, ob Armeen, welche keine Psi-Fähigkeiten (z.B.: Mechanicus, Tau) benachteiligt sind, da sie diese Phase überspringen? Man denke nur an eine Grey Knights Armee mit vielen Psionikern.

Habt ihr da Erfahrung auf der Turnierebene, welche Armeen jetzt gerade erfolgreich sind?
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Re: Spielbalance - Quo vadis 40k?

Beitrag von Rotfuchs » Mi 11. Jul 2018, 08:41

Bis jetzt habe ich einfach noch kein Spiel erlebt, in dem jemand mit Psionikern herumgespamt hat. Ich habe die Psiphase bisher als etwas Unproblematisches erlebt. Da der Schmetterschlag durch GW ein wenig entschärft worden ist, muss es aber erkennbar ein Ungleichgewicht gegeben haben.
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Re: Spielbalance - Quo vadis 40k?

Beitrag von Steve71 » Sa 14. Jul 2018, 00:37

Finde die PSI Phase auch viel besser gemacht, denke aber das Armeen ohne Psioniker benachteiligt sind, da diese keine möglichkeit haben, PSI Kräfte zu verhindern. Fahrzeuge halten wieder mehr aus, was meine Ork's besonders freut :mrgreen: am besten spielt es sich immer noch 1 vs. 1. Die 8. Edition ist meiner meinung nach die beste. Es wurden viele extra Sonderregeln gestrichen. Das macht das Spiel einfacher. Ich glaube auch, ein kleines Turnier könnte durchaus funktionieren ;) Es ist schade, daß sich Charaktermodelle nicht mehr anschließen können. Das ist das einzige was ich nicht gut finde :roll: aber vielleicht ändert sich das mit der 9. Edition wieder.
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